Mitglied werden
Damit aus der Idee der gemeinschaftlichen Landwirtschaft gelebte Wirklichkeit werden kann, braucht es nicht nur gemeinsame Werte, sondern auch Verlässlichkeit und gemeinsame Vereinbarungen.
Auf dieser Seite findest du die wichtigsten Informationen rund um Mitgliedschaft, Ernteanteile, Abholung, Mitarbeit und das gemeinschaftliche Miteinander auf dem Hof. Sie schaffen den Rahmen für das, was wir gemeinsam ermöglichen möchten.
Abholung der Ernteanteile
Die Ernte wird wöchentlich direkt auf dem Hof bereitgestellt und kann jeweils am Mittwoch oder Sonntag abgeholt werden.
An den Abholtagen ist immer jemand vom Hof anwesend. Die Mitglieder können aus dem verfügbaren Angebot auswählen und ihre Portionen zusammenstellen.
Die Abholung ist mehr als ein logistischer Moment. Sie verbindet die Lebensmittel mit dem Ort, an dem sie gewachsen sind, schafft Raum für Begegnungen und hält die Beziehung zwischen Hof und Mitgliedern lebendig.
Wer einmal verhindert ist, kann seine Ernte selbstverständlich durch Freunde, Nachbarn oder andere Mitglieder abholen lassen.
Vielfalt der Kulturen
Über eine jährliche Umfrage erkundigen wir uns nach den Vorlieben und Wünschen der Mitglieder und versuchen diese im Anbau zu berücksichtigen. Das wird jedoch immer abhängig sein von der Natur den Möglichkeiten des Hofes
Insgesamt bauen wir etwa 60 verschiedene Gemüse- und Kräutersorten an, aus denen jede Woche eine möglichst vielfältige Mischung zusammengestellt wird.
Beeren- und Obstportionen können jede Woche für die darauf folgende Woche vorbestellt werden. Ergänzt wird die frische Ernte durch haltbar gemachte Spezialitäten, die aus 2.-Klass-Ware entstehen und den Wert der gesamten Ernte sichtbar machen.
Gemeinsam durch die Saison
Eine Mitgliedschaft gilt jeweils für eine Saison vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres. Diese Verbindlichkeit gibt uns die Sicherheit, den Anbau für die Menschen zu planen, die wir versorgen dürfen.
Jede Saison verläuft anders. Wetter, Schädlinge oder andere unvorhersehbare Einflüsse gehören ebenso zur Landwirtschaft wie reiche Ernten und Zeiten der Fülle.
Deshalb werden Überschüsse und Engpässe gemeinschaftlich getragen. Nicht die jederzeitige Verfügbarkeit einzelner Produkte steht im Mittelpunkt, sondern eine lebendige Landwirtschaft, die langfristig bestehen kann.
Dafür tragen wir gemeinsam Verantwortung.
Mitarbeit
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben uns gezeigt, dass Freiwilligkeit die beste Grundlage für ein langfristig tragfähiges Miteinander ist.
Deshalb wird die Arbeit auf dem Hof grundsätzlich von Fachpersonen übernommen und entsprechend entlohnt. So bleibt der Betrieb unabhängig von freiwilligen Arbeitseinsätzen und gleichzeitig entsteht kein Leistungsdruck für die Mitglieder.
Wer Lust hat, tiefer in den Hofalltag einzutauchen, mitzuhelfen oder andere Mitglieder kennenzulernen, ist herzlich eingeladen. Dabei entstehen Begegnungen, neue Erfahrungen und oft auch ein tieferes Verständnis für die Arbeit, die hinter unseren Lebensmitteln steht.
Gemeinsame Anlässe
Gegenseitiges Verständnis entstht nicht von selbst. Es wächst, wo Menschen sich begegnen, Erfahrungen teilen und miteinander im Austausch bleiben.
Deshalb finden über das Jahr verschiedene Anlässe auf dem Hof statt. Dazu gehören Hoftage, gemeinsame Feste und gerne auch individuell angeregte Begegnungsräume.
Zusätzlich treffen wir uns viermal pro Jahr, um zurückzublicken, aktuelle Entwicklungen zu besprechen und gemeinsam auf die kommenden Monate zu schauen. Diese Treffen bieten Raum für Fragen, Wünsche, Anregungen und gegenseitiges Lernen.
Die jährliche Bieterrunde bildet dabei einen besonderen Moment. Sie schafft die Grundlage für die nächste Saison und macht sichtbar, wie gemeinschaftliches Tragen konkret werden kann.
Was wir gemeinsam ermöglichen
Mit unseren Beiträgen finanzieren wir nicht nur Lebensmittel.
Wir schaffen die Grundlage für eine kleinbäuerliche Landwirtschaft, die Boden aufbaut statt auslaugt, Vielfalt fördert statt vereinfacht und sorgsam mit den natürlichen Lebensgrundlagen umgeht.
Wir ermöglichen faire Einkommen, lebendige Böden, eine grosse Vielfalt an Kulturpflanzen und einen Hof, der auch zukünftigen Generationen erhalten bleibt.
Gleichzeitig entsteht ein Ort, an dem Menschen, Landwirtschaft und Natur wieder in Beziehung treten können. Ein Ort, an dem Lebensmittel ihren Wert zurückerhalten und ein ehrliches Miteinander wachsen darf.
Die häufigsten Fragen
In Erarbeitung / Entsteht, sobald eure Fragen kommen 😊.
Interessiert?
Gemeinschaftliche Landwirtschaft lässt sich nicht allein über Texte verstehen.
Deshalb empfehlen wir allen Interessierten, einen Infoanlass zu besuchen.
Oder melde dich über das Kontaktformular bei uns. Anschliessend nehmen wir persönlich Kontakt auf, beantworten offene Fragen und lernen uns gegenseitig kennen.
Wir freuen uns auf Menschen, die diesen Weg gemeinsam mit uns erkunden möchten.
